Körperkonturierung
Was die Laserlipolyse ist
Die Laserlipolyse ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung kleiner, umschriebener Fettdepots. Über einen sehr kleinen Zugang wird eine dünne Sonde in das Unterhautfettgewebe eingeführt, die Laserenergie abgibt. Das Fettgewebe wird dadurch verflüssigt und kann vom Körper abgebaut oder abgesaugt werden.
Die Laserlipolyse ist kein Verfahren zur Gewichtsabnahme. Sie richtet sich an Menschen mit weitgehend stabilem Gewicht, die einzelne Problemzonen als störend empfinden. Ob das Verfahren im Einzelfall geeignet ist, klären wir im persönlichen Gespräch.
Für wen sie infrage kommt
[Entwurf — bitte prüfen] Die Laserlipolyse eignet sich für kleine, klar abgegrenzte Fettpolster, die trotz ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung bestehen bleiben — etwa an Kinn, Oberarmen, Bauch oder Flanken. Voraussetzung sind ein stabiles Körpergewicht und eine ausreichende Hautelastizität. Ob diese Voraussetzungen vorliegen, wird vor der Behandlung untersucht und besprochen.
Ablauf der Behandlung
Am Anfang steht ein ausführliches Beratungs- und Aufklärungsgespräch mit körperlicher Untersuchung. Die Behandlung selbst erfolgt in örtlicher Betäubung. Über einen kleinen Zugang wird die Sonde eingeführt und das Areal behandelt. Anschließend wird ein Kompressionsverband oder Kompressionskleidung angelegt. Wie lange die Behandlung dauert, hängt von Größe und Anzahl der Areale ab.
Nach der Behandlung
Kompressionskleidung wird für einen im Gespräch festgelegten Zeitraum getragen. Schwellungen, Blutergüsse und ein Spannungsgefühl im behandelten Bereich sind in den ersten Tagen üblich. Sport, Sauna und Solarium sollten zunächst pausiert werden. Mit einer Ausfallzeit von einigen Tagen ist zu rechnen; wie lange genau, ist individuell verschieden. Das Ergebnis zeigt sich erst, wenn die Schwellung vollständig abgeklungen ist — das kann mehrere Wochen dauern.
Risiken und Gegenanzeigen
Wie jeder Eingriff kann auch die Laserlipolyse Nebenwirkungen haben: Schwellungen, Blutergüsse, vorübergehende Missempfindungen, Verhärtungen im Gewebe, Unregelmäßigkeiten der Kontur, selten Infektionen oder Verbrennungen. Nicht geeignet ist das Verfahren unter anderem bei Gerinnungsstörungen, akuten Entzündungen im Behandlungsgebiet, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei bestimmten Vorerkrankungen. Welche Risiken in Ihrem Fall bestehen, besprechen wir vor der Behandlung persönlich.
Unterschied zur Injektionslipolyse
Beide Verfahren zielen auf kleine Fettdepots, arbeiten aber grundlegend verschieden. Bei der Injektionslipolyse — umgangssprachlich „Fett-weg-Spritze" — wird ein Wirkstoff mit einer feinen Nadel in das Fettgewebe eingebracht; es ist kein Zugang und keine Sonde nötig. Bei der Laserlipolyse wird über einen kleinen Zugang eine Sonde eingeführt, die mit Laserenergie arbeitet. Daraus ergeben sich unterschiedliche Voraussetzungen, ein unterschiedlicher Ablauf und eine unterschiedliche Ausfallzeit. Die beiden Verfahren sind nicht austauschbar. Welches — wenn überhaupt eines — für Sie infrage kommt, ergibt sich aus dem Befund und dem Beratungsgespräch.
Bitte beachten Sie, dass Termine ausschließlich Selbstzahler vergeben werden. Sollten Sie in unserer Buchungsstrecke keinen passenden Termin finden, schreiben Sie uns gerne an kontakt@purestetica.de.
Nein. Die Laserlipolyse behandelt einzelne, klar abgegrenzte Fettpolster. Sie ersetzt weder eine Ernährungsumstellung noch Bewegung und ist kein Verfahren zur Gewichtsreduktion. Ein stabiles Körpergewicht ist vielmehr die Voraussetzung für die Behandlung.
Bei der Injektionslipolyse wird ein Wirkstoff mit einer Nadel in das Fettgewebe gespritzt. Bei der Laserlipolyse wird über einen kleinen Zugang eine Sonde eingeführt, die Laserenergie abgibt. Ablauf, Voraussetzungen und Ausfallzeit unterscheiden sich deutlich. Beide Verfahren werden im Beratungsgespräch gegeneinander abgewogen.
Das ist individuell verschieden und hängt von Umfang und Lage der behandelten Areale ab. In der Regel ist mit einigen Tagen zu rechnen, in denen Schwellungen und Blutergüsse sichtbar sein können. Eine verbindliche Aussage ist erst nach der Untersuchung möglich.
Erst nachdem die Schwellung vollständig abgeklungen ist. Das kann mehrere Wochen dauern. Ein Ergebnis lässt sich nicht zusichern — wie der Körper reagiert, ist individuell.
Nein. Es handelt sich um eine ästhetische Behandlung und damit um eine Selbstzahlerleistung. Die Kosten besprechen wir im Beratungsgespräch.