Operativer Eingriff
Was die Blepharoplastik ist
Die Blepharoplastik, auch Augenlidstraffung genannt, ist ein operativer Eingriff an den Ober- oder Unterlidern. Dabei wird überschüssige Haut entfernt, bei Bedarf auch hervortretendes Fettgewebe angepasst. Die Schnittführung folgt der natürlichen Lidfalte beziehungsweise verläuft dicht unterhalb der Wimpernreihe.
Hinweis nach dem Heilmittelwerbegesetz: Es handelt sich um einen operativen plastisch-chirurgischen Eingriff. Ein solcher Eingriff ist mit Risiken verbunden und kann bleibende Folgen haben. Eine ausführliche persönliche Aufklärung durch die behandelnde Ärztin ist vor dem Eingriff vorgeschrieben und findet in jedem Fall statt.
Für wen sie infrage kommt
Ein Eingriff kommt in Betracht, wenn überschüssige Oberlidhaut als störend empfunden wird oder — bei ausgeprägtem Befund — das Gesichtsfeld einschränkt. Auch erschlaffte Unterlidhaut kann behandelt werden. Voraussetzung ist ein guter Allgemeinzustand. Bestimmte Augenerkrankungen, trockene Augen und einige Vorerkrankungen können gegen einen Eingriff sprechen. Das wird vorab untersucht.
Ablauf des Eingriffs
Vor dem Eingriff stehen ein ausführliches Beratungs- und Aufklärungsgespräch sowie eine Untersuchung. Zwischen Aufklärung und Eingriff liegt eine gesetzlich vorgeschriebene Bedenkzeit. Der Eingriff selbst erfolgt in der Regel in örtlicher Betäubung. Die Fäden werden nach etwa fünf bis sieben Tagen entfernt. Ein Kontrolltermin gehört dazu.
Nach dem Eingriff
In den ersten Tagen wird gekühlt. Schwellungen und Blutergüsse rund um die Augen sind normal und bilden sich meist innerhalb von ein bis zwei Wochen zurück. Sport, Sauna, Solarium und das Tragen von Kontaktlinsen sind für einen im Gespräch festgelegten Zeitraum zu vermeiden. Mit einer gesellschaftlichen Ausfallzeit von etwa zehn bis vierzehn Tagen ist zu rechnen; das ist individuell verschieden. Die Narben verblassen über Monate, bleiben aber grundsätzlich sichtbar.
Risiken und mögliche Folgen
Ein operativer Eingriff kann Nachblutungen, Infektionen und Wundheilungsstörungen nach sich ziehen. Möglich sind außerdem sichtbare oder verbreiterte Narben, Asymmetrien zwischen beiden Seiten, vorübergehend trockene oder gereizte Augen, ein Fremdkörpergefühl, vorübergehende Sehstörungen sowie — selten — Lidfehlstellungen, die einen weiteren Eingriff erforderlich machen können. In sehr seltenen Fällen sind dauerhafte Beeinträchtigungen möglich. Welche Risiken in Ihrem Fall bestehen und wie wahrscheinlich sie sind, ist Gegenstand des persönlichen Aufklärungsgesprächs.
Kostenübernahme
In der Regel handelt es sich um eine ästhetische Leistung und damit um eine Selbstzahlerleistung. Ob im Einzelfall eine medizinische Indikation vorliegt — etwa bei nachgewiesener Gesichtsfeldeinschränkung — und wie die Kostenträger damit umgehen, lässt sich nur individuell klären.
Bitte beachten Sie, dass Termine ausschließlich Selbstzahler vergeben werden. Sollten Sie in unserer Buchungsstrecke keinen passenden Termin finden, schreiben Sie uns gerne an kontakt@purestetica.de.
Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung. Danach kann ein Spannungsgefühl auftreten. Wie stark das empfunden wird, ist individuell verschieden. Über Schmerzbehandlung nach dem Eingriff wird im Aufklärungsgespräch gesprochen.
Schwellungen und Blutergüsse sind in den ersten ein bis zwei Wochen sichtbar. Viele Patientinnen und Patienten planen etwa zehn bis vierzehn Tage ein. Eine verbindliche Aussage ist nicht möglich, da die Heilung individuell verläuft.
Ja. Jeder operative Eingriff hinterlässt Narben. Die Schnittführung wird so gewählt, dass sie in der natürlichen Lidfalte beziehungsweise dicht an der Wimpernreihe verläuft. Narben verblassen über Monate, verschwinden aber nicht vollständig.
Der natürliche Alterungsprozess setzt sich fort. Wie lange ein Ergebnis Bestand hat, hängt von Veranlagung, Hautbeschaffenheit und Lebensweise ab und lässt sich nicht zusichern.
Sie werden über den Ablauf, die möglichen Folgen und die Risiken des Eingriffs informiert und können alle Fragen stellen. Zwischen Aufklärung und Eingriff liegt eine gesetzlich vorgeschriebene Bedenkzeit. Erst danach wird ein Operationstermin vereinbart.